

Ein geschützter Raum lädt ein zu selbstständigem und vielfältigen Ausprobieren und bietet einen
verlässlichen Boden für körperliche und seelische Erfahrung und Entfaltung der Kinder.
Die Kinder können sich je nach Entwicklungsstand und Bedürfnissen in Bewegung, beim Balancieren,
Klettern, Rutschen, Schwingen, Springen und auch in Ruhe erleben. Dabei findet jedes Kind seine eigene
Art und Weise, seinen eigenen Rhythmus.
"Wir alle kennen diese ursprünglichen Regungen der Kinder, die immer wieder darauf hinauslaufen, selber
probieren zu wollen!
Wir sollten nur noch mehr darum wissen, dass diese unermüdliche Überwindung von Widerständen aus
eigener Initiative dem Kind jene Spannkraft verleiht, die wir Ihm zu erhalten wünschen, und dass die
Freude an der Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten nur darauf beruht, dass es selbstständig beobachten,
forschen, probieren und überwinden kann."
Elfriede Hengstenberg
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Eile, Überforderung, Lustlosigkeit, Müdigkeit, Verspannung oder Schmerzen sind häufige Begleiter in
unserem Alltagsleben.
Doch wir finden uns mehr oder weniger damit ab.
Derweil bewundern wir an kleinen Kindern ihre Lebendigkeit, ihren Forschergeist, die unbedingte
Hingabe an eine Sache, die Geschmeidigkeit in ihren Bewegungen, die Spannkraft und die Fähigkeit, sich im Schlaf zu
regenerieren.
Unseren Kindern wünschen wir zu erhalten, was uns irgendwo auf dem Lebensweg verloren ging.
Wenn wir uns nun selber auf die Suche machten nach mehr Lebendigkeit im Alltag, nach dem Zusammenhang von Ruhe und Lebendigkeit,
von Unruhe, Ermüdung und Anstrengung?
Was könnte das mit Gewohnheiten und Alltagsroutine zu tun haben?
An Hand von Fragestellungen aus der Arbeit Elsa Gindlers und Heinrich Jacobys wollen wir unser
Verhalten beim Bewegen, Atmen und Sprechen erforschen.
Bei einfachen Versuchen im Liegen,
Sitzen, Stehen und Gehen, wird es uns möglich, ungünstige und störende Bewegungs- und Verhaltensmuster
zu erleben und bewusst werden zu lassen.
Damit können Voraussetzungen für Veränderungen geschaffen werden.
Lauschend sein, wach werden für die Natur unserer Bewegungen und die Gesetzmäßigkeiten, die in und auf
unseren Organismus wirken, kann uns helfen, dem Leben gegenüber aufgeschlossener zu werden -
mit allem, was es uns bringt.
"Ich möchte immer wieder betonen, dass es sich für mich nicht um eine
utopische, weltflüchtige Harmonie zum besseren Ertragen der Weltmisere handelt, sondern dass
diese Ruhe und Stille reagierbereiter, tatbereiter, erfolgreicher, vor allem wacher für ein Reagieren auf
Zusammenhänge und überhaupt die Erkennung von Zusammenhängen macht.
Sodass wir nicht immer am Symptom herumkurieren, wenn wir die Ursache der Störungen beseitigen können."
Elsa Gindler, 1931
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Aktuell finden leider keine Kurse statt. Sobald es wieder Kurse gibt, werden wir darüber auch auf der Startseite informieren.
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Heinrich-Jacoby/Elsa-Gindler-Stiftung: www.jgstiftung.de
Hengstenberg-Pikler Gesellschaft: www.hengstenberg-pikler.de
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Beate Gärtner ist Mutter von drei Kindern und Physiotherapeutin.
Seit 1996 Auseinandersetzung mit Arbeit und Fragestellungen von Elsa Gindler, Heinrich Jacoby,
Elfriede Hengstenberg und Emmi Pikler.
Arbeit als Bewegungspädagogin im Kindergarten, Fortbildungstätigkeit für Kindertagesstätten im Bereich der
Hengstenberg Bewegungsarbeit, Einzel- und Gruppenarbeit mit Erwachsenen und Kindern auf Anfrage
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Beate Gärtner
Am Lindenwäldle 31
79114 Freiburg im Breisgau
Telefon: 0761 / 453 88 17
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Familieninitative Lindenblüte e.V. - Disclaimer/Rechtliche Hinweise - Email: info@lindenbluete-vauban.de
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